Wandergruppe des Sollingvereins im Harz

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Die Wandergruppe des Sollingvereins startete kürzlich mit 23 Teilnehmern zur geplanten Fahrt in den Harz.

Mit dem Bus ging es dieses Mal in Richtung Bad Harzbug, um dort den berühmten Baumwipfelpfad zu begehen.

Nach entspannter Fahrt ohne Parkplatzsorgen ging es dann auch unverzüglich zur

imposanten Stahlkonstruktion hinauf in die Baumkronen.

Am Fuße des Burgbergs, mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund

1.000 m lange Pfad und führt den Gast auf bis zu 26 Metern Höhe durch die alten

Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Besucher Informatives zur Holzwirtschaft,

Natur und Umwelt. Einzigartig unter den Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch

aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des

Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich, gewährt Ausblicke in den

Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt

des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands.

Auf 18 Plattformen und Brücken findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente,

Ruhestationen und Wissenswertes vor.

Im März 2016 konnte ein ca. 15 Meter langer, frei schwingender Skywalk mit ca. 4 Metern

Glasboden und Geländer sowie eine zusätzliche Einhausung unterhalb der obersten

Plattform des Baumwipfelpfades in Betrieb genommen werden.

Das Erlebnis an exponierter Stelle ermöglicht nochmals eine weitere Dimension des

Höhengefühls auf dem Baumwipfelpfad auf ca. 26 Metern Höhe.

Der Glassteg wurde an die oberste Plattform des Baumwipfelpfades gebaut und sorgt bei

dem ein oder anderen Besucher für einen besonderen Adrenalinkick, denn der Steg wackelt

ein wenig und verursacht Kribbeln in der Magengegend, nicht zuletzt aufgrund des freien

Blicks nach unten.

Um ein beeindruckendes Erlebnis reicher ging es weiter hinauf in den Oberharz Richtung

Torfhaus und dann wieder hinunter nach Braunlage zur Wurmbergbahn.

Am Gipfelkreuz angekommen verhüllte sich der Brocken leider in Wolken, so dass die

Gruppe bei merklich kühleren Temperaturen unverzüglich das gemütliche Almrestaurant aufsuchte.

Gut gestärkt begab man sich dann auf die steile Talwanderung, die bisweilen für echtes Hochbebirgsfeeling sorgte.

Begleitet wurde die Wanderung von einigen waghalsigen Mountainbikern, die sich rasant

über die Hindernisse  talwärts stürzten. Wohlbehalten am Busparkplatz angekommen,

freuten sich alle Teilnehmer auf das Kaffeetrinken in Torfhaus zum Abschluss einer erlebnisreichen Fahrt.